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Samstag, 13. September 2014

Ein leckerer Spätsommer-Snack: Kürbiskerne

Momentan ist Kürbiszeit und man kann mit diesen Kürbisgewächsen viele Rezeptvarianten ausprobieren. Wir haben euch bereits Kürbisbrot und Kürbissuppe vorgestellt. Doch beim Herstellen dieser leckeren Gerichte fragt man sich oftmals gar nicht: "Was mache ich mit den Kernen?"

Wir haben uns diese Frage gestellt, denn Kürbiskerne sind sehr lecker und dabei auch noch gesund. In der Regel werden sie einfach entsorgt. Unserer Meinung nach ist es aber eine Verschwendung, da die Kerne ein leckerer Snack sind. Sie enthalten zudem eine Vielzahl an gesunden Nährstoffen, wie beispielsweise B-Vitamine, Aminosäuren, Kalium und Magnesium. Weitere Informationen zu den Nährwerten sind hier nachzulesen. Da uns die Kürbiskerne zwar durchaus auch roh schmecken, aber man sie so nicht lagern kann, haben wir uns herangewagt sie zu rösten. Dazu haben wir folgende Zutaten benutzt:
  • 1 Hokkaido-Kürbis (aus dem Garten)
  • Salz
  • Paprika-Gewürz (je nach Geschmack süß oder scharf - wir nahmen süßes Gewürz)

Durchführung:

  1. Den Kürbis halbieren.
  2. Die Kürbiskerne mit den Fasern, in denen sie eingebettet sind, mit einem Löffel herausholen und auf einen Teller, oder ein Handtuch legen.
  3. Ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.
  4. Die Kerne von den Fasern per Hand trennen und auf das Backblech geben.
  5. Wahlweise die Kerne in Wasser einlegen und von den Fasern vollständig befreien. Darauf haben wir verzichtet, da uns die Fasern nicht wirklich stören. Das ist eher eine ästhetische Frage und wir wollen das Rezept so funktional wie möglich halten, damit es auch alltagstauglich bleibt.
  6. Salz und Paprika-Gewürz hinzugeben und auf dem Backblech gut durchmischen (alternativ könnt ihr die Kerne auch in eine Schale geben und dort würzen und durchmischen und diese anschließend auf das Backblech geben.
  7. Nun in den Ofen bei circa 180°C geben und so lange im Ofen lassen, bis sie leicht braun sind (ca. 30 Minuten). 
  8. Lasst sie nicht zu braun werden, denn dann werden sie bitter. Am besten alle 5-10 Minuten die Kürbisse kurz durchmischen, damit nicht einzelne anbrennen und sie beidseitig gleich braun werden. Zudem verhindert man dadurch das Festbacken am Backpapier. Je besser sie sich vom Backpapier lösen lassen, desto besser sind sie bereits geröstet.
  9. Kürbisse abkühlen lassen und verzehren. 
  10. In einem Frischhaltebehälter halten sie einige Zeit.
Wer zu Hause ein Dörrgerät hat, kann die Kerne damit auch trocknen. Leider steht mir ein solches Gerät nicht zur Verfügung, so dass ich diese Variante selber nicht testen kann. Wenn jemand noch Tipps und Anregungen hat, gerne in die Kommentare posten.

Viel Spaß beim Rösten und guten Appetit.
Euer,
Julius Morgenstern

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